Gedanken des Architekten

Schliern war ursprünglich ein kleiner Weiler bei Köniz, der durch diverse Überbauungen seit den 1970er Jahren seinen Charakter vollständig verändert hat. Geblieben sind die enge Anbindung an die Natur und die spezielle topographische Lage am Hügel – das gilt auch für die Überbauung Hertenbrünnen, mit der weiten Sicht im Westen in Richtung des Juras und der östliche Blick in Richtung Gurten. Die Neuüberbauung besteht auf der Ostseite aus einem lang gestreckten und abgestuften Zeilenbau mit 38 Mietwohnungen entlang der Muhlernstrasse. Auf der Westseite entsteht eine verkehrsfreie, parkartige Landschaft. Darin sind acht Mehrfamilienhäuser mit 48 Eigentumswohnungen verteilt. Das klare Bebauungsmuster schafft durch die vielfältige Vegetations- und Wegstruktur einen naturnahen öffentlichen Aussenraum. Über die gesamte Westseite des Zeilenbaus erstreckt sich eine durchgehende Balkonschicht mit transparenter Glasbrüstung, welche jeder Mietwohnung den Blick auf die Parklandschaft freigibt. Die Mietwohnungen sind in Ost-West-Richtung angelegt, wobei sich die Wohn- und Schlafräume grösstenteils zur strassenabgewandten Seite orientieren. Die geschlossenen Fassandenteile sowie die Kerne bestehen aus tragendem Mauerwerk, Verbundstützen und, wo notwendig, aus Beton. Die Nachhaltigkeit der Überbauung,entsprechend dem Minergie®-Standard, wird durch die gut gedämmte Gebäudehülle,die Komfortlüftungmit Wärmerückgewinnung und die Wärmeerzeugung mittels Erdsonden gewährleistet.
Aebi & Vincent Architekten SIA AG, Bern
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